Das vergangene Jahr,in dem ich hier kaum bis gar nicht geschrieben habe,war gezeichnet von Schmerz,Schock und auch Unglauben.Ende 2012 stellte ich fest,das ich am Bauch,wo meine Op Narbe ist eine kleine Beule hatte,die sich dann in den folgenden Monaten immer mehr vergrößerte,es stellte sich heraus das ich einen großen Narbenbruch hatte,der dann im Juli ,durch einsetzen eines Netzes operiert werden sollte.Ich ging also im Juli ins Krankenhaus und wurde operiert,als ich aufwachte ,wunderte ich mich schon das nur ein Schnitt an der seite gemacht wurde und das ich kaum Schmerzen hatte,als dann der Arzt zu mir kam und mir erklärte das die Op abgebrochen werden mußte,da man an meinen Eierstöcken mehrere große Zysten entdeckt hätte und die nun nicht so einfach mit wegmachen konnte,da man das mit mir erst besprechen müss,ist klar.Da es nun noch Gynäkologisch wurde,zeigte ich der Ärztin noch ein,wie ich dachte,kleines Problem,welches ich meinem heimischem Gyn. Arzt schon gezeigt hatte,der es als etwas harmloses betitelte.Was es nach dem ersten Blick dieser Ärztin aber nicht war! 

Natürlich war ich leicht verunsichert und ließ sie wissen das ich die Diagnose noch einmal von einem anderen Gynäkologen,bei dem ich schon einen Termin gemacht hatte,weil mir diese Aussage es wäre etwas harmloses ,selbst nicht so ganz traute,also wurde am kommenden Tag noch einmal operiert und zwar das Netz wurde eingesetzt und die Zysten sowie ein Eierstock wurden entfernt.

Ich dachte nun,wäre das mit dem Netz geschafft und ging,als ich aus dem KH kam zu meinem neuen Gynäkologen,welcher mir bestätigte das dieses "kleine Problem" absolut nicht harmlos wäre sondern ein kurz vor dem ausbrechen stehenden Hautkrebs der Bösartigsten Form wäre,allerdings wäre es bei der Hitze nicht gut jetzt in der Region zu operieren und wir könnten noch bis Oktober warten,da mein Körper durch die ersten beiden Op´s auch noch zu geschwächt wäre um noch eine Op gut zu überstehen.

Bis dahin ging alles gut und alles heilte sehr gut,bis dann Mitte August das Netz riss und einen Darmverschluss verursachte.Die Folge war noch eine Op,die dritte in dem Jahr,mehrere Monate lang starke Schmerzmedikamente von denen ich ständig so neben mir stand,wie ich es gar nicht kenne,bis weit in den Oktober hinein,dadurch wurde die Unterleib Op dann in den November verschoben.Und ich durfte nichts tun,sitzen war eine Qual,im Endeffekt,durfte ich nur auf dem Sofa sitzen und als Deko herhalten.

November dann folgte die vierte Op des Jahres wo der Hautkrebs entfernt werden sollte,alles ging gut,die Schmerzen waren erträglicher als gedacht und ich dachte,ich hätte es geschafft,bis zu dem Termin bei meinem Arzt,der mir dann mitteilte,das noch einmal nachgeschnitten werden müsse,da noch nicht alles raus wäre,was man aber leider erst in der Histologie hätte sehen können,also folgte im Dezember noch die 5. Op und die Heilungsphase.Und auch die Nachricht das jetzt alles weg ist und ich keine Angst haben müsse das der Krebs noch ausbricht.

Jetzt ,6 Monate nach der letzten Op habe ich mich soweit erholt das ich anfangen kann wieder normal zu leben und meinen Alltag wieder normal zu organisieren,okay,ich bin noch in der 5 Kg heben Phase und werde nie wieder mehr als 10 Kg heben dürfen,aber das ist egal,solange ich ansonsten gesund bin.

24.6.14 08:11

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